Kulturelle Bildung
Kunstvermittlung
Audience Development
Kulturnutzung
Kulturmarketing / PR




Hier können Sie forschen,
so viel Sie wollen.

Herzlich Willkommen beim Fachportal kulturvermittlung-online.de des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim!

Diese Website fördert und vernetzt Forschungsaktivitäten im interdisziplinären Feld der Kulturvermittlung.

Auf den folgenden Seiten tragen die Survey Scouts von kulturvermittlung-online.de für Sie laufend aktuelle Studien zusammen.
Der Fokus liegt dabei auf systematischer und empirischer quantitativer und qualitativer Forschung in den Kategorien:
sowie auf Literatur- und Recherchetipps rund um das Thema Kulturvermittlung. Die Hinweise auf Studien sind nach Erscheinungsjahr absteigend sortiert.



Hier können Sie beitragen,
so viel Sie wollen.

Forschung im Bereich der Kulturvermittlung ist nie abgeschlossen. www.kulturvermittlung-online.de ist damit ein dauerhaftes "work in progress". Machen Sie diese Plattform zu Ihrer eigenen Plattform und steuern Sie empirische Studien bei! Oder weisen Sie uns auf Studien hin, die hier noch nicht erscheinen. Vielen Dank!




Aktuelles


Dokumentation der Tagung „MIND THE GAP – Zugangsbarrieren zu kulturellen Angeboten und Konzeptionen niedrigschwelliger Kulturvermittlung“ ist online!

„Sie haben mich nicht nur nicht eingeladen, ich wäre auch nicht gekommen.“

Diese lakonische Aussage von Joachim Ringelnatz bringt die Haltung weiter Teile der Bevölkerung gegenüber Veranstaltungen von klassischen Theatern, Museen und Konzerthäusern auf den Punkt: Weder fühlt man sich eingeladen, noch hätte man Lust, dabei zu sein.

Weshalb stoßen zahlreiche öffentlich geförderte Kulturangebote bei so vielen Menschen auf kein Interesse? Welche kulturellen Interessen haben sie stattdessen? Wie verändern sich Bedürfnisse und Ansprüche an kulturelle Angebote aufgrund des demografischen Wandels u.a. durch Migrationsprozesse? Mit welchen Zielen und Selbstverständnis agiert Kulturvermittlung? Was kann diese leisten, damit die öffentlich geförderten kulturellen Angebote für mehr Gruppen der Gesellschaft, jenseits der kunstaffinen Milieus, relevant werden?

Anfang Januar 2014 fand im Deutschen Theater in Berlin eine Fachtagung zu Zugangsbarrieren öffentlich geförderter Kultureinrichtungen und deren möglichen Abbau durch niedrigschwellige Kulturvermittlungsangebote statt, gemeinsam organisiert vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und der Kulturloge Berlin.

Die nun kostenlos online verfügbare Tagungsdokumentation beinhaltet neben den aufbereiteten aktuellen Forschungsergebnissen der Referentinnen und Referenten auch die Zusammenfassung der zahlreichen, teils sehr kontrovers geführten Diskussionen aus den Workshops und von den Podien.

Prof. Dr. Birgit Mandel & Thomas Renz



Januar 2014: Neue Studien online!

2013 wurden erneut die Gäste der Kulturloge Belin befragt um erstmalig zeitliche Entwicklungen des Publikums mit geringem Einkommen zu untersuchen. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Studie liegt bei den Gästen mit Migrationshintergrund.

Ähnlich wie die Studie von Vera Allmannritter zu den Marketingbemühungen bei der Zielgruppe der Menschen mit Migrationshintergrund von Kulturinstitutionen in Deutschland wurde 2013 in Österreich eine Replikationsstudie zur dortigen Audience Developmentaktivität der Kulturinstituionen bei der Zielgruppe der Menschen mit Migrationshintergrund durchgeführt.

Wie hören die Deutschen heute Musik? Dieser Frage geht der Survey Musik und Medien nach.

„Mind the gap“ - Eine Tagung über Zugangsbarrieren zu kulturellen Angeboten und Konzeptionen niedrigschwelliger Kulturvermittlung

Obwohl wir in Deutschland eine der reichhaltigsten und vielfältigsten Kulturlandschaften haben, sind kulturelle Angebote, vor allem die öffentlich geförderten sogenannten Hochkulturangebote, nur für einen kleineren, überwiegend hochgebildeten und in der Regel auch finanziell gut situierten Teil der Gesellschaft von persönlicher Relevanz. Welchen Beitrag kann Kulturvermittlung leisten, um die „Schwellen“ des Zugangs zu Theatern, Museen, Konzerthäusern insbesondere bei bislang kunstfernen Bevölkerungsgruppen abzubauen? Herkömmliche Formen der Kulturvermittlung wie etwa Museumsführungen erreichen vor allem an kulturellen Angeboten ohnehin Interessierte. Um bisherige Nicht-Kulturnutzer anzusprechen, müssen Barrieren abbauende Formen und Formate von Kulturvermittlung eingesetzt bzw. neu entwickelt werden, die eine größere Reichweite kultureller Angebote in den Alltag einer vielfältigen Bevölkerung hinein entfalten können.
Das Institut für Kulturpolitik veranstaltete daher unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel und Thomas Renz in Kooperation mit der Kulturloge Berlin, dem Deutschen Theater, der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin am 9. und 10. Januar 2014 im Deutschen Theater in Berlin eine Tagung welche der Fragen nachging, worin die Barrieren der Nutzung (hoch-) kultureller Angebote bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, die bislang keine (öffentlich geförderten) Kulturangebote nutzen bestehen und welche Formen von Kulturvermittlung dazu geeignet sind, diese Zugangsbarrieren abzubauen.

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm finden sie hier.

Die Ergebnisse und Vorträge der Tagung werden derzeit zusammengefasst und Anfang März 2014 als Onlinepublikation auf diesen Seiten zu Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Birgit Mandel & Thomas Renz


Erschienen im März 2013: Erkenntnisse eines Forschungsprojekts Interkulturelles Audience Development

Wie kann es klassischen öffentlichen Kultureinrichtungen wie Theatern und Museen gelingen, für neue Zielgruppen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und sozialen Milieus attraktiv und relevant zu werden?
Birgit Mandel veröffentlicht ihr neues Buch "Interkulturelles Audience Development" im transcript-Verlag.

Weitere Informationen finden Sie hier



Tagung: Kulturvermittlung und Kulturelle Bildung im Tourismus

Die Tagung findet am 27./28.6.2013 in der Bundesakademie Kulturelle Bildung Wolfenbüttel satt. Ausgerichtet wird sie vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und der Bundesakademie Kulturelle Bildung unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel und Dr. Andreas Grünewald Steiger.
Es werden erste empirische Erkenntnisse über kulturtouristische Motive und Aneignungsprozesse präsentiert, Best Practice Beispiele für Kulturvermittlungskonzepte im internationalen Vergleich vorgestellt und Potenziale des (Massen-) Tourismus für die Kulturelle Bildung diskutiert.
Weitere Informationen erhalten Sie im offiziellen Flyer


Neue Studien online

Wir haben ein paar interessante neue Studien für Sie entdeckt. Viel Spaß beim Forschen! Das Kultur und Freizeitverhalten der Bevölkerung von Hannover, Eine Fast-Nutzerstudie von unseren Kollegen aus Bremen sowie die lesenswerte Evaluation der Bundesmuseen aus Österreich.

Das Zentrum für Kulturforschung hat das 2. Jugend-KulturBarometer fertig gestellt.

Zwar aus dem Jahr 2000 aber immer noch interessant und neu auf unseren Seiten: Eine Potenzialanalyse des Theaterpublikums in Rostock. Den Link zur kompletten Studie finden Sie hier.


Finger weg von Facebook? Zu Risiken und Nebenwirkungen sozialer Medien im Kulturbetrieb

Facebook wird als vielleicht populärstes Instrument der Social Media in vielen Kultureinrichtungen bereits genutzt. Doch was bedeutet ein Facebook-Account für die strategische Kommunikation der Institutionen? Und welche potenziellen Gefahren lauern dahinter? Thomas Renz denkt in diesem Text darüber nach, was in letzter Zeit nicht nur im Kulturbetrieb so alles schief gegangen ist.


Evaluation der Nacht der Museen in Hannover 2012

Lange Nächte sind nicht nur nördlich des Polarkreises beliebt! In fast jeder Großstadt finden in den Sommermonaten Lange Nächte des Theaters, der Kirche und neuerdings sogar der Anarchie statt. Doreen Götzky und Thomas Renz vom Institut für Kulturpolitik untersuchten im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover 2012 die Besucher des Klassikers "Nacht der Museen".

Die Ergebnisse finden Sie hier




Erster Methodenworkshop zur Kulturnutzerforschung am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim in Kooperation mit dem Fachverband für Kulturmanagement in Forschung und Lehre am 6./7.Juni 2012

Kulturnutzerforschung ist ein zentraler empirischer Baustein des Kulturmanagements in Forschung und Praxis, ohne die Kulturmarketing und Audience Development als inhaltlich gestaltende Bereiche des Kulturmanagements nicht erfolgreich arbeiten können. Neben dem Wert für Kulturmanagement aus einer eher institutionellen und betriebswirtschaftlichen Perspektive bilden Erkenntnisse der Kulturnutzerforschung eine wesentliche kultur- und gesellschaftspolitische Basis für Kulturmanagement als Lehr- und Forschungsgegenstand.

Mit welchen Methoden aber lassen sich Erkenntnisse über Kulturnutzung und Kulturpublikum generieren - ebenso wie Wissen über Einstellungen, Erwartungen und Interessen der vielen Menschen, die bestimmte - vor allem öffentlich geförderte - Kulturangebote nicht nutzen? Anknüpfend an die Jahrestagung des Fachverbandes Kulturmanagement zum Thema Kulturpublikum Anfang 2012, wurden in diesem Workshop von Birgit Mandel und Thomas Renz erstmalig im Rahmen der Kulturmanagementforschung Methoden detailliert untersucht, mit denen neue Erkenntnisse über Kunstrezeption ebenso wie über Images zu Kultureinrichtungen bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen generiert werden können.

Ein ausführlicher Workshopbericht erschien in der aktuellen Ausgabe von Kultur.Politk.Diskurs. Das Magazin des Instituts für Kulturpolitik können Sie auf dieser Seite downloaden.

Publikation »Studium – Arbeitsmarkt – Kultur« veröffentlicht


Mit dieser Enddokumentation des Forschungsprojektes gibt die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. vielfältige Anregungen, den notwendigen Dialog zwischen den Akteuren des Feldes »Studium – Arbeitsmarkt – Kultur« fortzusetzen. Im ersten Teil der Publikation sind die Forschungsergebnisse der Untersuchungen der Studienlandschaft und des Arbeitsmarktes Kulturvermittlung dokumentiert. Wie Akteure der Hochschulen, des Arbeitsmarktes, der Fachverbände, aus Politik und Verwaltung die Forschungsergebnisse jeweils kommentieren, ist im zweiten Teil der Dokumentation veröffentlicht. Eine Übersicht über die derzeit existierenden Studienangebote der Kulturvermittlung sowie ihre jeweiligen Profile runden die Publikation ab.

Weitere Informationen inkl. des Inhaltsverzeichnisses finden Sie hier

Info

Kulturvermittlung als Forschungsgegenstand


Kulturvermittlung ist ein zentraler Lehr- und Forschungsschwerpunkt des Instituts für Kulturpolitik, das 1998 an der Universität Hildesheim als Bestandteil der kulturwissenschaftlichen Studiengänge gegründet wurde.
Als einer der ältesten und größten Studiengänge in Deutschland, die für Aufgaben der Kulturvermittlung im weitesten Sinne qualifizieren, sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung, vernetzend in der Kulturvermittlungs-Forschung zu wirken.
Um die Forschungsdaten aus eigenen Erhebungen sowie Ergebnisse von Studien anderer Forschungsinstitute in Deutschland und vor allem im englischsprachigen Ausland einer breiteren Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen, haben wir gemeinsam mit Studierenden der Hildesheimer Kulturwissenschaften die erste wissenschaftliche Internet-Plattform für dieses Forschungsfeld eingerichtet.
Kulturvermittlung sowohl die Vermittlung der Künste, Kulturelle Bildung wie auch kulturmanageriale und kulturpolitische Strategien, die sich mit dem Wechselverhältnis zwischen Kunst- und Kulturproduktion und –rezeption befassen.

Prof. Dr. Birgit Mandel und Thomas Renz
Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim