Kulturnutzung
2010 | Nicht-Kulturnutzer. Eine qualitative empirische Annäherung | Mandel/Renz
Autor
Renz, Thomas/ Mandel, Birgit, Institut für Kulturpolitik, Universität Hildesheim in Zusammenarbeit mit Studierenden des Hauptseminars „Barrieren der Nutzung kultureller Einrichtungen - ein Forschungsprojekt für das Audience Development“, Wintersemester 2009/2010
Kontakt
birgit.mandel[at]gmx.de
Erscheinungsdatum
April 2010
Worum es geht
Qualitative Befragungen von Nicht-Kulturnutzern der Region Hildesheim zu ihren Barrieren in Bezug auf Kulturnutzung.
Nicht-Kulturnutzer werden definiert als Menschen, die keine öffentlich geförderten, außerhäuslichen Kulturveranstaltungen besuchen
Forschungsdesign
Narrative Interviews mit kreativ-künstlerischem Impuls in 4 verschiedenen Forschungssettings mit insgesamt ca. 50 Personen
Zentrale Fragestellungen
Welchen Kulturbegriff haben Nicht-Nutzer und (wie) verhindert das daraus resultierende Kulturimage Interesse an und Besuche von kulturellen Veranstaltungen?
Welche (alternativen) Freizeitaktivitäten haben Nicht-Kulturnutzer?
Welche objekt- und subjektbedingten Barrieren verhindern Kulturbesuche?
Bezugsmöglichkeiten
Prof. Dr. Birgit Mandel, Thomas Renz, Universität Hildesheim
2010 | Wozu Musik? – Musikalische Verhaltensweisen, Vorlieben und Einstellungen der Österreicher/innen
Einige ausgewählte Ergebnisse des IMS-Projekts
Autor
Huber, Michael Dr., Institut für Musiksoziologie der
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Kontakt
www.musiksoziologie.at
Erscheinungsdatum
17. 11. 2009
Worum es geht
Die vorliegenden Ergebnisse zeichnen ein repräsentatives Bild musikalischer
Verhaltensweisen und Einstellungen der österreichischen Bevölkerung vor dem
Hintergrund aktueller globalisierter Rahmenbedingungen.
Forschungsdesign
Die Erhebung erfolgte im Frühjahr 2009 in ganz Österreich durch geschulte
Mitarbeiter/innen der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS). Die
Stichprobe besteht aus 1042 Personen, wurde repräsentativ gewählt und
mittels Face-to-face-Interviews erhoben. Die Repräsentativität wurde anhand
Geschlecht, Alter, Bildung, Erwerbstätigkeit, Berufsstand,
Migrationshintergrund, Ortsgröße und Bundesland sichergestellt.
Zentrale Fragestellungen
a) erstmals mittels einer extensiven empirischen Erhebung „hard facts“ zum
Musikleben in Österreich erheben und damit
b) verlässliche Grundlagen für weiterführende Forschung, für kulturpolitische Maßnahmen und für die Lehre schaffen.
b) verlässliche Grundlagen für weiterführende Forschung, für kulturpolitische Maßnahmen und für die Lehre schaffen.
Bezugsmöglichkeiten
komplette Version unter http://www.musiksoziologie.at/?PageId=1645
Kommentar zur PDF
Zusammenfassung
2009 | Eine empirische Untersuchung zum Audience Development am Beispiel des Festivals der Kulturen MELEZ | Haberkorn
Neues Publikum für Kunst und Kultur gewinnen?
Autor
Haberkorn, Sina
Kontakt
shaberkorn(at)hotmail.de
Erscheinungsdatum
Unveröffentlichte Diplomarbeit, Hildesheim 2009
Worum es geht
Untersuchung innerhalb des Ruhrgebietes zu kulturellen Präferenzen und Gewohnheiten sowie Wünschen zu Kunst und Kultur von Personen mit Migrationshintergrund mit Bezug zum Festival der Kulturen MELEZ
Forschungsdesign
Qualitative Interviews mit insgesamt 13 Befragten aus vier verschiedenen Herkunftsgruppen (Italiener, Polen, Türken und Russlanddeutsche) mit Wohnort innerhalb des Ruhrgebietes im Alter von 25 bis 70 Jahren.
Face-to-Face Interviews auf Grundlage eines Frageleitfadens.
Face-to-Face Interviews auf Grundlage eines Frageleitfadens.
Zentrale Fragestellungen
Welche Anforderungen sind im kulturellen Sektor durch migrationsbedingte gesellschaftliche Veränderungen entstanden und welche Formen kann der Umgang mit kultureller Vielfalt annehmen?
Sind Personen mit Migrationshintergrund eine mögliche Zielgruppe, die es für kulturelle Angebote zu gewinnen gilt?
Lassen sich Gemeinsamkeiten hinsichtlich ihrer Interessen bezüglich Kunst und Kultur, ihren Barrieren gegenüber kulturellen Veranstaltungen und der Art, wie sie Kultur nutzen, feststellen?
Welche gemeinsamen Aspekte ihrer Lebensrealitäten können Auswirkungen auf ihr Kulturverständnis und ihre Kulturnutzung haben?
Inwiefern ist Kulturforschung für die Einbeziehung von Personen mit Migrationshintergrund wichtig und welche Chancen bietet Audience Development, um sie als Kulturpublikum zu gewinnen?
Inwiefern wird die kulturelle Vielfalt des Ruhrgebietes beim Festival der Kulturen MELEZ, welches auch im Rahmen von RUHR.2010 stattfinden wird, berücksichtigt?
Wie müsste ein Festival mit Bezug zu unterschiedlichen Kulturen wie MELEZ gestaltet werden, um Personen mit Migrationshintergrund als Zielgruppe anzusprechen?
Inwiefern wird die kulturelle Vielfalt des Ruhrgebietes beim Festival der Kulturen MELEZ, welches auch im Rahmen von RUHR.2010 stattfinden wird, berücksichtigt?
Wie müsste ein Festival mit Bezug zu unterschiedlichen Kulturen wie MELEZ gestaltet werden, um Personen mit Migrationshintergrund als Zielgruppe anzusprechen?
Seitenanzahl
123
2008 | Das Kulturbarometer 50+. Zwischen Bach und Blues | ZfKf
Autor
Keuchel, Susanne / Wiesand, Andreas / Zentrum für Kulturforschung (Hrsg.)
Erscheinungsdatum
ArcultMedia, Bonn 2008
Worum es geht
Das KulturBarometer 50+ stellt aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Kulturpartizipation der Bevölkerung ab 50 Jahren vor und setzt diese in den Kontext der Lebenssituation von Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Die Erhebung stellt u.a. Fragen zum lebensbegleitenden Lernen und zu den Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements älterer Menschen im Kulturbetrieb. Das KulturBarometer 50+ räumt mit dem Bild von >>Senioren<< als im kulturellen Verhalten einheitlicher Generation auf und gibt Empfehlungen für eine bessere Integration älterer Menschen in unsere Kulturlandschaft.
Seitenanzahl
128
Bezugsmöglichkeiten
Die Langfassung ist publiziert bei ARCult Media (Kln 2008, ISBN 978-3-930395-81-9; 128 S.; Schutzgebühr / Versandkosten: 20 €).
Kommentar zur PDF
Zusammenfassung der Studie / Word-Dokument
